BioFrischeKiste | Mein erstes Resümee

August 13, 2013 § 5 Kommentare

Nach 8 Wochen BioFrischeKiste, hier nun mein kleines Resümee:

Ich spare unterm Strich jede menge Geld, hab mehr Platz in meinen Schränken, esse wesentlich mehr Salat, werd etwas einfallsreicher beim Kochen und bin einfach, anstandslos happy.

Erst mal zum Anbieter selbst.

Hier geht’s zur Internetpräsenz, die, wie ich finde, super schick und übersichtlich daher kommt. Ich schau sie mir sehr gerne an.
web.biokoste

Der direkte Ansprechpartner ist Andreas Weibelzahl, mit dem ich ein sehr langes, ausführliches Telefonat führte um all meine Wünsche zu klären. Also eigentlich hatte ich gar keine weiteren Wünsche, außer eine regionale BioKiste zu bestellen, die mich wöchentlich erreicht. Aber bei der „Biofrischekiste“ ist man sehr auf spezielle Kundenwünsche bedacht und so kann man z.B. ungeliebtes Gemüse per se ausschließen und sich das Lieblingsgemüse in die wöchentliche Kiste hineinwünschen. Man kann bis zum Sonntag vor der Auslieferung (immer Mittwochs, in meinem Fall) die Bestellung ändern, etwas obendrauf bestellen (z.B. auch Brot u.v.m.) dafür steht einem das komplette Onlineangebot zur freien Verfügung, oder die Kiste einfach wieder komplett abbestellen. Was für eine unglaubliche Freiheit.
Herr Weibelzahl war übrigens super nett, war ein höchst angenehmes Telefonat. Das will schon was heißen, von einer die nicht gerne telefoniert 😉

Man kann zwischen 6 verschiedenen Kisten wählen. Z.B. ausgelegt für eine reine Rohkosternährung, nur Gemüse, nur Obst, Schonkost oder eben auch Regional, wofür ich mich entschieden habe.
Regional bedeuten, dass die Erzeugnisse hauptsächlich von Biobauern aus der näheren Umgebung stammen (Westerwald, Mainz, Wiesbaden..)
Mir persönlich hat es besondern der Hof Morgentau angetan, der auf Diversität setzt und sich nicht auf einige wenige Produkte spezialisiert. Z.B. hat er 20 verschiedene Kartoffelsorten im Programm.
Was nicht aus näherer Umgebung bezogen werden kann, wird bei den Naturkostgroßhandelsfirmen Weiling und Phoenix bestellt (hierzu hab ich mich noch nicht weiter informiert)

Ich entschied mich für die Regionalkiste, weil ich erstens möglichst weite Fahrwege vermeiden möchte und weil man so definitiv im Jahresrhythmus der Natur leben kann. Ich bin sehr gespannt was im Winter auf den Teller kommt, ob da doch auf Gewächshäuser zurück gegriffen wird, oder es noch andere Möglichkeiten gibt. Ich dummes Stadtkind bin da ja völlig Planlos.

So, genug GrundInfos.
Hier nun meine Kisten, was ich daraus gezaubert habe und was sich für mich seit der Kiste geändert hat.

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Wie der geneigte Betrachter erkennen mag, gibt’s viel, viel, viel Salat.
Es ist jede Woche ein riesen Kopf dabei. Ich bin eigentlich nicht so der Salatfutterer (ich weiß, als Veganer bleibt einem eigentlich ja nix außer Salat. Gott sei Dank, hab ich den ja jetzt :P) Für mich also sehr positiv, dass ich da schon mal „gezwungen“ bin mir diesen täglich zuzubereiten. Dank der Größe des Salatkopfes, kann ich davon auch meist mindestens 5 Mal essen. Ich kaufe mir immer mal wieder gerne teure, sehr gesunde Öle. Die fristen dann meist ein kläglich eingestaubtes Leben in meinem Regal, bis sie von alleine das Zeitliche segnen und reif für die Tonne sind, oder als Bratöl enden, was ihnen überhaupt nicht gerecht wird, da man ihre gesunden Substanzen damit in den Orbit anstatt in den Magen befördert. Nun seit der Biokiste ist das schon mal völlig anders, denn Dank Salatzwang muss ja auch Öl zum Einsatz kommen.
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Also der kleine Raupenbesuch, der war ja besonders nett. Für mich ein Zeichen,
dass hier eben nicht alles einfach tot gespritzt wird und damit nicht eklig,
sondern unter SUPER zu verbuchen 😉

Der Sellerie wurde kurzerhand mit in den Salat gerieben, die Rote Beete in Scheiben geschnitten und angebraten. Also DAS ist mal lecker im Salat, sag ich euch, frische angebratene Rotebeete, eine Gaumenwonne die Ihresgleichen sucht. Auch angebratener Fenchel ist grandios. Zum Aufpeppen, einfach Nüsschen anbraten und rein damit (bisher hab ich mir immer einfach Samen drüber gestreut, aber Dank Richards toller Idee mit den Nüssen, hab ich eine Freude mehr im Salat)
Schnittlauch findet sich auch öfter mal in der Kiste, mit Sojajoghurt, Salz und Pfeffer, ein super Dipp und Aufstrich, oder einfach… naaa, jenau pur in den Salat. Salat oh du meine Wonne, wer häts gedacht.
Also ehrlich gesagt, war ich nach vier Wochen kurz davor den Salat abzubestellen, weil ichs nimmer sehen konnte, oder ehr essen, aber ich bin dran geblieben und bin einfach immer mehr dazu übergangen Gemüschen anzubraten und mit rein zu schmeißen. Ich möcht es nicht mehr missen. Außerdem gibt es jede Woche einen anderen Salatkopf, es wird also eigentlich nicht langweilig.
Der frische Mangold war bisher mein Highlight, erste Sahne. In Wasser aufgekocht mit Zucchini und Zwiebeln angebraten, mit dem Kochwasser abgelöscht, dazu Koriander und etwas Pfeilwurzelstärke zum Andicken und schon hat man ein feines Sößchen und ein lecker Mittagessen.

Da ich aktuell meist nur ein Mal am Tag zu Hause koche, ist mir die gelieferte Menge fast zu viel für mich allein und eine Woche.
Die kleinste Kiste kostet rund 12€, je nach Gewicht der Einzelteile, plus 2,80€ Versand. Ich hab die Kiste für 15€, zahle also meist um die 18€.
Das best investierte Geld ever.
Ich geh nur noch ultra selten einkaufen. Grundsachen wie Vollkornreis, Hirse, Quina, Sojamilch, Nüsse, Samen, Sojajoghurt, Agavensaft, Öl. Mehr brauch ich eigentlich nicht. Weshalb ich tatsächlich glaube, dass ich unterm Strich weniger ausgebe als sonst. Man kauft nicht mehr zu viel Gemüse aufgrund von Großpakungen etc., welches dann eh zur Hälfte verrottet. Ich brauche bewusst das auf was da ist, anstatt ständig neu zu kaufen. Ich bin halt ein Gesunde-Nahrungsmittel-Junky und desto öfter ich nen Laden betrete desto öfter kauf ich auch ausgefallenes Zeug. Aktuell schrumpft aber endlich mal der Inhalt meiner Regale und ich seh wieder freihes Holz zwischen all dem Zeug 🙂
Hinzu kommt ein überdimensionaler Mangel an Plastikverpackungen. Diese scheiß Verpackungsverschwendung beim Gemüse, gerade in den Discountern, ist ein grausiges Übel. Also mein Gelbersackverbrauch hat sich mit der Kiste extrem minimiert.
Kann man eigentlich noch mehr Gutes mit nur einer Sache erreichen?
Neee

Bon Appétit 🙂

Hier noch drei weitere Listen der Kisten, damit ihr euch ein Bild machen könnt, was so alles kommt. Ich fand die Kirchen, die Himbeeren und die Sprossen ganz besonders toll :):

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Anti.Plastikeinkauf und die Schwierigkeiten.

April 20, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

So einige Einkäufe mussten nun seit dem Start meines Antiplastikprojektes erledigt werden und es gestaltet sich nicht sonderlich leicht, vor allem wenn man nicht viel Zeit zum Suchen, Vergleichen und Abwägen hat sondern der Einkauf meist zwischen 1000 andere Aufgaben gequetscht werden muss.

So, mal sehen was ich gefunden habe und wo es Schwierigkeiten gab.

Für die Körperpflege habe ich mal im Seifenregal von dm nachgeschaut.
Als Ostdeutsches Mädel kannte ich früher gar keine Flüssigseife, muss aber sagen, dass ich sie definitiv praktischer für die Körperreinigung finde da Seifenstücke so flutschig sind und einem ständig aus der Hand hüpfen. Nun gut, aber wir wollen ja Plastik vermeiden und ich hab direkt auch ganz tolle Pflanzenölseife mit Lavendelduft gefunden und ph-Hautneutrale Seife.
Neben meiner Aversion von Seifenstücken habe ich nämlich auch noch eine Aversion gegen Seife an sich entwickelt, da sie den Säureschutzmantel der Haut völlig ruiniert, zu trockener Haut führt und sie angreifbar für Umweltgifte und Bakterien macht, weshalb ich grundsätzlich eh nur ph- Hautneutrale Seife benutze (die ist dem ph-Wert der menschlichen Haut angeglichen und laugt sie somit nicht aus) und diese auch nur höchst sparsam.

So sehen die Fundstücke aus:

Links eine Artztseife zum Händewaschen, mitte lecker Pflanzenölseife mit Lavendelduft und rechts ne janz einfache ph-Hautneutrale seifenfreie Seife (seifenfreie Seife..je nee is kla..)

Ausprobiert habe ich sie bis zum heutigen Tage noch nicht, da ich erst mal mein ganzes Platiktubenzeug aufbrauche, was bald der Fall sein wird.. ich werde dann mal berichten 😉

Fürs Verwöhnen und Betüdeln des Körpers nach der Dusche habe ich dieses tolle Öl hier entdeckt,


ist auch vegan (als Veganerin versuche ich da möglichst drauf zu achten und dm preist sich ja damit aus, keinerlei Tierversuche durchzuführen, dies gilt allerdings nicht für Zulieferanten die Produkte vor über 5 Jahren an Tieren testen lassen haben, oder so ähnlich.. auf jeden Fall nicht 100% koscha, aber immer noch um einiges besser als gar nichts)

Zurück zu Lück.. äh Körperverwöhnprogramm. Dieses Öl kommt in einer Pappschachtel daher und befindet sich dann des Weiteren in einer Glasflasche, welche leider nen Plastikdeckel besitzt. Nun gut, nicht perfekt, aber wir versuchen ja erst mal zu reduzieren.

Was allerdings auch ganz wundervoll und ganz natürlich für den Körper ist ist Mandelöl:

Jawohl, ganz einfach aus dem Reformhaus, oder Bioladen, steht meist sogar drauf, dass es auch für die Körperpflege geeignet ist. Den Tip gab mir meine Yogalehrerin.

Sie reibt sich damit vor dem Duschen ein, lässt es kurz einwirken und spült es dann mit klaren Wasser ab (Seife benutzt sie auch nur an den ganz wichtigen Körperstellen ;)) Die Haut nimmt somit so viel Öl auf wie sie braucht, den Rest spült das Wasser weg und man hat keinen Ölfilm auf der Haut.
Ich nehme das Öl meist trotz dem nach dem Duschen, macht in beiden Fällen schöne weiche Haut 🙂
Achso, Mandelöl befindet sich meist in einer Glasflasche!

Wattestäbchen für die Ohrreinigungsliebhaber von dm sind klasse. 100% Biobaumwolle, Fairnessg gegenüber Baumwollerzeugern und Papierschaft aus FSC-Papier (Papier aus nachhaltiger Waltbewirtschaftung), ob das alles so stimmt habe ich nun nicht recherchiert, ich vertraue hier mal halbblind 😉

Putzputzputz
Waschmittel, Putzmittel, Weichspüler usw.

alles nur in Plastikbehältnissen zu finden, ich hab echt lange gesucht, aber auch in Pappkartons steckt immer auch noch mal ne Plastiktüte.

Also kam ich auf meine Waschnüsse zurück. Das kleine Probesäckchen, welches ich vor einem Jahr mal gekauft und nie verwendet hatte und mittlerweile auch schon von meinem Schatz entsorgt wurde. Mist..  Nagut, hab ich also einen ganzen richtigen Sack für 7,80€ gekauft und werde ab so fort die Wäsche damit waschen und versuchen einen Sud herzustellen mit dem man wohl hervorragend Fenster, Bad, Schränke, Klo und Co. putzen kann, sogar Haare kann man damit waschen und ihn als Mittel gegen Läusebefall auf Pflanzen verwenden. Ein Allrounder also.

Waschnüsse bekommt ihr in Bioläden. Der 500g Sack hat zwar den stolzen preis von 7,80€, aber man kommt damit wohl soweit, dass man unterm Strich einiges gegenüber herkömmlichen Mitteln spart, man spart auch noch Plastik ein und schont die Umwelt, denn Waschnüsse sind ein reines Naturprodukt und damit völlig unschädlich fürs Wasser, Körper, Geist und Seele.
Ich habe dazu diesen wirklich tollen Blog entdeckt:
konsumguerilla
der nicht nur für Waschnussinformation genutzt werden sollte 😉
Und hier noch etwas zur Waschnuss im Allgemeinen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Waschnussbaum“>Waschnuss

Eine neue Pfanne haben wir auch 🙂
Denn direkt als ich dieses Experiment startete und schwor, dass die nächste Bratpfanne ohne Plastikgriff ins Haus kommt, gab es im IKEA eine Sonderwoche mit einer tollen, reduzierten Pfanne und ich bin begeistert von dem guten Stück 🙂

Obst und Gemüse.

Ich hab’s versucht, ehrlich, aber man will mich nicht recht lassen.

Es gab bei uns mal einen Wochenmarkt, Dienstags und Donnerstags. Im Internet ist dazu nichts mehr zu finden und so machte ich mich Donnerstags mal auf in die Stadt, aber auf keinem der in fragekommenden Plätze war er zu finden und nach dem ich eine Dame dazu befragte wusste ich, dass es den Markt nur noch Samstags gibt, und dass er nur noch aus ein paar wenigen Ständen besteht.

Also ging ich zum Gemüsehändler an der Ecke mit einem wirklich sehr netten, arabisch wirkendem Herren und sammelte mir dort mein unverpacktes Gemüse zusammen, deponierte das ganze auf seinem Kassentisch, mit den Worten ich wolle Plastiktüten vermeiden und müsse das ganze mal zwischenlagern. Das fad der Herr übrigens ganz toll und erzählte mir, er hätte gehört, dass in Italien Plastiktüten verboten wären.

Eine Plastiktüte zwang er mir dann doch auf, für den Kopfsalat.. nagut, weil Sie so nett waren, eine Tüte lass ich mir dann eben geben *seufz*
Was ich damit noch nicht geschafft habe ist, Obst aus regionalem Anbau zu bekommen, was mein eigentlicher Wunsch war, denn besagter Herr verkauft Obst und Gemüse aus allen Herrenländern.

Hier meine Beute für 10 der Euronen:

Ich bin seit dem auf der Suche nach einem Hofladen in unserer Nähe, der regionales Obts und Gemüse anbietet und überlege auch einen Lieferservice zu suchen. Es gibt ja Hofläden, die Obst-und Gemüsekörbe als Abo wöchentlich nach Hause senden.

Meine Suche ist noch nicht abgeschlossen, aber Ihr könnt ja mal bei Euch in der Umgebung Ausschau halten 😉

Schwierigkeiten hatte ich dann bei der Suche nach einem geeigneten Spülmaschinenmittel, denn hier greifen wohl Waschnüsse nicht unbedingt, wobei das noch auszuprobieren wäre, denn die herkömmlichen Spülmaschinentabs sind wohl hochgiftig..  find ich jetzt irgendwie nicht so witzig damit meine Teller und Tassen zu spülen und das Wasser zu verpesten.

dann habe ich einen stinknormalen CollegeBlock gesucht aus chlorfreigebleichtem Recyclingpapier. Fehlanzeige, nach 4 Läden hatte ich die Schnauze voll..

Ich brauchte Tintenpatronen, die gabs früher mal im 100er Pack in Gläsern, heute fand ich nur Plastikeimer voll mit Patronen *grummel*

Und Tee
ist auch noch so eine Sache. ich stehe auf losen Tee, in Beuteln ist meist nur zusammengekehrter Rest von der Teeproduktion, außerdem machen die Müll und sind vom Preisleistungsverhältnis fast schon teurer als loser Tee.

Allerdings kommt der lose Tee meist in… na Plastiktüten daher. Was mich zu der Überlegung brachte doch mal wieder nen Teeladen aufzusuchen, dort zu schauen, worin der Tee abgepackt wird und ggf. einfach nen eigenen Behälter für den Tee mitzubringen. Allerdings habe ich jetzt erst mal noch genug Tee und von daher ist das nur ein Gedankenanstoß an den lieben Leser 😉

MÜLLBEUTEL.
Die gibt’s tatsächlich mit dem tollen „biologisch abbaubar“ Siegel und zwar im Biomüllbeutel-Fach. Gucke mal da, es gibt also tatsächlich Plastiktüten die vollkommen biologisch abbaubar sind, wieso nicht öfter mal so.

Die billigste Variante habe ich bisher bei dm gefunden, 10 Beutel für 1,45€. Was kosten normale Beutel? Ich weiß es grad nicht, man muss auch nicht alles wissen..

Was meinen Tofukrams angeht, so komme ich nicht um Plastikhüllen drumherum, auch in Tetrapacks ist ein Teil aus Plastik (für meine Sojamilch) Gewürze, Katzenbrekkies und Nüsse sind auch noch ein Problem..

aber… Step by Step 😉

Meine AntiPlastikliste und Infos zu Biostoffen

März 31, 2011 § Ein Kommentar

passend zum „Das bewusster Einkaufen Projekt“

So, ich hab mal eine Liste erstellt von alle unseren Räumen und deren Plastikinhalt:

Gegenstände wie Fernseher, Wecker, Musikanlage, Küchenmaschinen, Steckerleisten, Akkus, Ladegeräte, Kameras, Kopfhörer, Rechner mit Mouse und Tastatur können wohl schwerlich aus unserem oder besser aus meinem Leben verbannt werden und würden auch nicht bei einem Neuerwerb dazu führen nach einem rechner aus Holz ausschau zu halten.. da könnt ich mich wohl dumm und dämlich suchen.

Konzentrieren wir uns also lieber auf die Dinge, die eine potentielle Möglickeit bieten, sie in Zukunft auszutauschen, sobald ein Neuerwerb ansteht. Dinge die man schon hat, die noch lange halten werden, sollte man nicht wegschmeißen um sie durch umweltfreundlichere Materialien zu ersetzen, das wäre Sinnfrei, denn sie gelangen somit ja genau dort hin, wo wir sie nciht haben wollen, nämlich auf dem Müll.

Ich habe folgende Sachen ausfindig gemacht, bei deren Nachkauf ich mich nach Alternativen umschauen werde:

– Schnellhefter (aus Pappe)
– Sammel-Mappen in denen man viele Einzelfächer hat (gibts auch aus Pappe)
– CD‘s (viele Künstler bieten mittlerweile eine günstigere Alternativverpackung aus Pappe an, die ich sogar viel hübscher und
eleganter finde)
– Mülleimer (beim nächsten mal doch eine teurere Variante aus Metall oder Blech)
– Küchenutensilien, wie Kellen, Pfannenwender usw. (aus Holz oder Stahl)
– Töpfe und Pfannen (ohne Plastikgriff)
– Küchenscheren (ohne Plastikgriff)
– Messer (ohne Plastikgriff)
– Klodeckel (aus Holz??)
– Kugelschreiber (aus Metall, oder abbaubarem Plastik)
– Kosmetikartikel (da hab ich schon einige in Pappbehältnissen gefunden)
– regionales Gemüse vom Markt (statt in der Plastikverpackung vom anderen Ende der Welt)
– Frischhaltedosen (lieber welche aus Glas und Porzellan, die haben zwar mindestens nen Dichtungsring aus Plastik, aber das ist
wesentlich weniger als ne ganze Dose. Zumal es anscheinend so ist, dass Plastik öfter mal Giftstoffe abgibt und da bisher nur
für Kinderspielzeug Richtlinien festgelegt wurden.. wohl bekomms)
– Mülltüten (teure Variante aus Papier und vielleicht gibt es schon irgendwo Mülltüten aus abbaubaren Plastik.. ich muss mal
suchen gehen… so, es gibt ne ganze Menge alternativen sogar einfach bei dm zu erwerben: Müllbeutel
– Waschmittel (die großen Papkartons nehmen statt der kleinen Plastikflaschen)
– Wasserflaschen (entweder zurück zum guten Kraneberger, also Leitungswasser, oder doch Glasfalschen.. was für uns ohne Auto
etwas schwierig werden dürfte. Da muss ich mal nach ner Lösung suchen)

Bei der ganzen Sucherei hab ich nun einen Artikel zu Biostoffen
 gefunden. Biostoff
Plastikmaterialen aus Biostoff sind allerdings nicht zwangläufig biologisch abbaubar, sondern in erster Linie, werden sie aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt und nicht z.B. aus Erdöl 😉 w
er hier auf nummer Sicher gehen will achte auf dieses Zeichen:

Biologisch abbaubarer Werkstoff

Leider hat dieses Zertifikat nicht mal einen eigenen Namen wie „Fair Trade“ oder „Der blaue Engel“ und leider machen Biostoffe gerade mal 0,1% der Plastikmaterialien auf der Welt aus. Mir scheint, da will irgendjemand nicht an die große Glocke hängen, dass Plastik ein Problem ist und es bereits Alternativen gibt.
Sehr erschütternd mal wieder, aber ich freue mich gerade doch ein paar relativ einfache Möglichkeiten gefunden zu haben mein Platikverbrauch einzudämmen. jetzt müssen wir es nur noch umsetzten:)

Das bewusster Einkaufen Projekt

März 31, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

We Feed The World

Nun habe ich diesen Film gestern endlich angesehen.
Im Grunde kannte ich das alles ja schon, aber es noch mal in so geballter Form zu sehen, rüttelt einen doch auf.

Hier der ganze Film auf Youtube:
We feed the world

Hier eine Grundinfo zum Film:
http://www.we-feed-the-world.at/film.htm

Vor kurzen noch sahen mein Schatz und ich eine Doku über die umweltzerstörende Kraft von Plastik.
Trailer zum Film „Plastik Planet“ (den ich selbst noch nicht gesehen habe)

Hier eine schöne Zusammenfassung vom Film:
ployc: „Doku: „Plastic Planet“ oder wie unsere Erde immer mehr von Plastik verschmutzt wird“

Die Doku, die wir sahen ließ noch einen kleinen Hoffnungsschimmer zu. Es gibt ein paar Deutsche Wissenschaftler und auch andere Länder die sich beteiligen, die sich darauf spezialisiert haben, neue abbaubare Formen von Plastik zu entwickeln. Vieles wird aus Maispellets hergestellt (ob, das nun wieder eine Nahrungsmittelkatastrophe hervorrufen kann, ist auch so ne Frage..) ist somit vollkommen biologisch abbaubar und auch für den Menschen unbedenklich, wenn er damit in Berührung kommt.
Der deutsche Wissenschaftler betonte, dass quasi alles was bereits auf dem Markt an Plastikarten existiert neu erfunden werden muss, so dass davon keine Gefahr mehr ausgeht.

 Es gibt dazu sogar schon Messen auf denen die Produkte ausgestellt werden. Leider finde ich gerade dazu nichts im www
aber immerhin eine biologisch abbaubare Zahnpastatube 😉
interpack

Schaut euch mal in Eurer Wohnung um. Ich werd das nach her mal Machen und eine Liste aufstellen, mit allen Plastikteilen, die bei uns rumfliegen und dann überlegen, was davon ich wirklich brauche, was weg kann und wo ich in Zukuft meinen Konsum von Plastik einschränken kann.

Auf jeden Fall haben mich nun beide Filme sehr zum Grübeln gebracht und zu dem Entschluss ein kleines Experiment für den nächsten Monat zu wagen:
ich möchte versuchen nur noch Saisonales Gemüse aus der Region zu beziehen und schauen bei welchen Lebensmitteln ich noch ökologischer konsumieren kann.
Ich werde dieses Projekt nicht zu sehr ausdehnen. Es wird erst mal keine Experimente á la „wir basteln uns unser Shampoo und die Zahnpasta selbst“ geben. Auch werde ich mich nicht voller Eifer ins Internet stürzen um nach 1000 Alternativen zu suchen. Erst mal Step by Step schauen, wie und wo ich regionales Gemüse bekomme und wie sich das mit meiner Haushaltskasse verträgt.
Das ganze könnte sonst zu einem sehr zeitintensiven Unterfangen werden, aber auch die kleinen Schritte sind wichtig.

Hab heute erst ein schönes Zitat von Mutter Teresa gefunden:
„Es gibt viele Leute, die die großen Dinge tun können. Aber es gibt sehr wenig Leute, die die kleinen Dinge tun wollen.“

In diesem Sinne lege ich erst mal los und gehe auf den nächsten Wochenmarkt und schau vielleicht doch mal im Bioladen, ob es diverse Nudeln und Reissorten auch in Papierpackungen gibt.

Zeichenkurs No1

März 7, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Mein aktuelles Projekt „Nulla dis siena linera.“

Zeichnen ganz neu lernen an Hand des Buches von Betty Edward „Garantiert zeichnen lernen“

Hier nun meine ersten erledigten Zeichenaufgaben:

1. Selbstportrait mit Spiegel
man erkennt mich tatsächlich, aber wirklich schön und gut finde ich es nicht. Aber es soll ja einfach nur als Momentaufnahme dienen, damit man seine Fortschritte sehen kann.

2. Portrait einer bekannten Person, oder eines bekannten Bildes/Fotos aus dem Kopf zeichnen.
Ich versuchte ein Portrait, welches ich von N. geschossen hatte zu zeichnen.. naja

3. Die eigene Hand zeichnen

3. Ein Bild von Picasso und den Deutschen Ritter auf dem Kopf liegend zeichnen. Die Vorlage liegt auf dem Kopf und die Zeichnung wird auf dem Kopf gemalt:

Dienstpläne und der Zeitmangel für Projekte

Februar 15, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Bin gerade erst dazu gekommen den Plan für mein nächstes 30 Tageprojekt (jeden Tag im Zeichenkursbuch lesen, jeden Tag Zeichnen, jeden Tag Bilder aus meiner Fotosammlung bearbeiten und Ordnung halten) zu erstellen und muss feststellen, dass das alles irgendwie gar nicht hin hauen kann, neben der Arbeit. Äußerst frustrierend.
Ich muss dringend mit meinem Chefchen reden, dass er mir andere Dienstpläne macht. Eigentlich gestaltet er ihn zu meinem besten, so dass ich nur 4 statt 5 Tage arbeiten kommen muss, aber dann jeweils mit 6,5 Stundenschichten. Das bricht mir auf die Dauer das Genick. Denn ich habe keine Ahnung wie ich an einem Tag, an dem ich bereits um 13:30 zur Arbeit muss, noch Lesen, Zeichnen, Bildbearbeitung und Yoga/Sport ein bringen soll, den Blog möchte ich ja auch noch weiter führen.
Das heißt erst mal konkret: Projekt kürzen und den Fokus aufs Zeichnen und Yoga legen (und Ordnung halten, was ich allerdings eher als Ausgleich zur Kopfarbeit sehen möchte und auch nicht soo viel Zeit in Anspruch nimmt). Bildbearbeitung muss gestrichen werden.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich kurz vor meinen Tagen stehe und ich da sowieso zu einem Sensibelchen werde und mir alles Mögliche zu Herzen nehme, ich bin nämlich gerade ziemlich entnervt und enttäuscht.
Aber wenn ich mir mal meine Dienstpläne der letzten Monate ansehe, so kann ich feststellen, dass diese 6,5 Stundenschichten sich erst seit 4 Wochen eingebürgert haben und die nächsten 6 Wochen so weiter gehen (was die Planung gerade sehr erschwert) und es von daher nicht nur an mir liegt, dass ich gerade das Gefühl habe, dass sich mir alles vor lauter Zeitknappheit zusammenzieht.

Vielleicht will ich auch grundsätzlich immer mehr als geht, vielleicht bin ich einfach unfähig mich für nur eine Sache zu entscheiden, vielleicht ist es sogar besser, den Fokus nur aufs Zeichnen zu legen und die digitale Kunst mal außen vor zu lassen???
Vielleicht sollte ich mich nicht so grämen, sondern sehen, dass es so auch sehr gut, vielleicht sogar viel besser ist, so wie es jetzt nun mal sein muss.

Projekt No2 Ordnung und Zeichnen

Februar 14, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Da bin ich endlich wieder nach fast einer Woche Abstinenz und der erste Teil meines neuen Projektes wäre auch schon getan.
Um 6:45 Uhr hab ich‘s aus dem Bett geschafft 🙂 war nicht mal so scher, da ich gestern schon gegen 23:20 Uhr ins Bettchen ging und das Licht direkt ausmachte.
War aber auch unglaublich anstrengender Tag gestern auf der VeggieWorld, die leider auch recht enttäuschend war..

Die erste Stunde des Morgens verbrachte ich damit, meine herumfliegende Wäsche zu sortieren und zusammen zu legen, meinen Schreibtisch aufzuräumen, meinen Schminktisch, meinen Nachttisch und oh Mist, da sehe ich gerade, dass ich eigentlich auch noch meinen Papierkram erledigen wollte.

Also bis später. Ich muss gleich zur Arbeit und der Plan für das neue Projekt sollte noch irgendwie vorher stehen. Das wird ganz schön knapp.

Na egal ist auf jeden Fall schon mal ein guter Start 🙂

 

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