Entschuldigen Sie bitte…

Mai 7th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Entschuldigungen gehören zum guten Ton und sind der Kitt der Zwischenmenschlichkeiten zusammen hält.

Manch ein Rempler in der U-Bahn, oder beim Einkauf kann durch eine kleine Entschuldigung in Luft aufgelöst werden oder gar zu einer netten Unterhaltung führen, anstatt zu grummeliegen Wutgefühlen.
In Freundschaften und Beziehungen sind sie ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung und sollten an den richtigen Stellen niemals fehlen.

An den RICHTIGEN stellen.
Ich habe es mir mittlerweile anscheinend zur obersten Aufgabe gesetzt mich für alles, aber auch wirklich alles zu entschuldigen. Das nehme ich so ernst, dass mir nun genevte Freunde augenrollend sagten ich solle doch bitte endlich damit aufhören.
Ich entschuldige mich für mein Nichterscheinen, ich entschuldige mich für meine Anwesenheit, ich entschuldige mich für vernehmliches Fehlverhalten, für das fehlende Salz in der Suppe und den Quark, den ich manchmal von mir gebe.
Vor allem aber entschuldige ich mich immer und immer wieder für meine fehlende Zeit, für meine abreißenden Kontakte, für meine fehlende Anteilnahme, für meine Zurückgezogenheit , dafür, dass ich nicht so erreichbar bin, wie sich das viele wünschen würden.
Ich laufe ununterbrochen mit einem Sack voll von schlechtem Gewissen durch mein Leben. Schlechtem Gewissen meinen Eltern gegenüber, für die ich keine Zeit finden kann, Freunden gegenüber, denen ich nach Monaten immer noch keine Antwort geschrieben habe geschweige denn Zeit für ein treffen finde, oder mal wieder den geplanten Discoausflug, oder Rollenspielabend absage, weil ich zu erschöpft bin, oder zu viel Arbeit auf dem Schreibtisch liegen habe, meinem Schatz gegenüber, weil ich mal wieder nicht den Müll runter gebracht habe, oder ihm nicht mehr zuhören kann, meinen Katzen gegenüber, weil ich viel zu selten mit ihnen spiele, meinen Pflanzen gegenüber, weil ich vergesse ihnen Wasser zu geben, den Wasserresourcen gegenüber, weil ich sie in endlosen Duschsessions verschwende, den Tieren gegenüber, weil ich doch nicht immer verhindern kann, dass ihnen indirekt durch mich Leid zugefügt wird, allen möglichen Menschen gegenüber, wenn ich durch meine eigenen Unzulänglichkeiten mal wieder unsicher bin, oder Klamotten kaufe, die eben nicht auf fairem Handel stammen.

Gott wie anstrengend für dich, für mich, für alle.

Ich möchte das nicht mehr.
Ich möchte mich nicht mehr wegen allem, was ich tue oder eben nicht, wegen allem was ich bin oder eben nicht, schlecht fühlen, ich möchte atmen können.

Viele von Euch haben sich nie für meine Malerei interessiert, nicht ein mal als Ihr mich besucht habt und sie vor Euren Augen hing. Viele von Euch interessieren sich nicht dafür, dass ich mir den Hintern für einen veganen Brunch aufreiße und werden ihn wohl auch nicht besuchen. Viele von euch haben nie meine Fotos gesehen, oder gefragt welche grafischen Aufträge ich habe, wie es so voran geht.
Stör ich mich daran? Erwarte ich von irgendeinem eine Entschuldigung? Bin ich enttäuscht?!
Nein, denn ich hab euch lieb für das was ihr seid, für das was Euch und unsere Treffen ausmacht, und seien sie nur ein Mal im Jahr.
Jeder hat etwas zu geben, immer zu seiner Zeit und in seinem Umfang wie es ihm möglich ist. Manchmal redet man aneinander vorbei, aber was hindert einen daran dies offen anzusprechen und es zu klären?
Jeder noch so kleine Kontakt kann eine Bereicherung sein, warum ihn in ein schwarzes Tuch aus schlechtem Gewissen hüllen, warum nicht das genießen, was ist?
Denn das ist Leben, das ist der Moment, das bin ich, das seid Ihr, das sind wir, hier, Jetzt, in diesem Moment.

Das nützliche Chaos der Veränderung!

April 4th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Es ist ein scheiß  Gefühl zwischen dem  was ist und dem was kommen mag gefangen zu sein.
Ich bin Gefangene meiner eigenen schwarzen Box, eingesperrt, eng, zusammengekauert, aber sie fühlt sich warm an, als dürfte ich endlich zur Ruhe kommen, als sei das der Ort des Loslassens.
Alles treibt mich hinaus, dort hin wo es weit und hell ist, dorthin wo ich die Arme ausbreiten und tanzen kann. Aber alles zieht mich zurück, zurück in die dunkle enge Kammer, weil sie mein zu Hause ist, weil sie das ist, was schon immer da war, was mich immer umgeben hat.
Zu Hause ist gut, zu Hause ist wichtig, zu Hause ist dort wo alles in Ordnung ist.
Aber hier ist nichts in Ordnung, hier ist es schwarz, hier kann ich nichts sehen. Frei atmen kann ich hier, weinen kann ich hier, liegen bleiben darf ich hier.
Aber was, was WILL ich eigentlich hier???

Manchmal stürzt alles über einem zusammen. manchmal passiert das ziemlich oft.

Ich bin meine eigen Jeanne d´Arc, meine eigene kleine bewaffnete Infanterie, die sich schützend vor mich schmeißt und ihr letztes Leben aushaucht.
Wofür?
Ich wünschte nur eine einzige aus dieser Infanterie würde sich nur ein einziges mal umdrehen und den Dienst verweigern, würde nur ein einzigen Mal sagen:“Stop ISA!“ ich kämpfe nicht mehr für dich, ich bin nicht mehr bereit deine schwarze Box zu verteidigen und dir den Weg zurück zu ebnen.
Ich trete beiseite, ich gebe dir den Weg frei..

Es ist als würde man sich selbst in eine Schleuder spannen, bereit nach vorne zu brechen, alles auf sich zu nehmen und dabei mit Absicht gegen eine wand zielen, weil man viel zu viel Angst davor hat, dass der Schuss zu weit gehen könnte, dass man tatsächlich Erfolg haben könnte.

An Abenden wie diesen fühle ich mich so wohlig warm, so wunderbar einsam und seltsam glücklich.
Abende wie diese sind wie ein heimlicher Stillstand, wie das Flüstern in deinem Ohr, welches leise säuselst: “Du darfst liegen bleiben! Leg dich einfach hin und schlaf ein. Das ist ok!“

Abende wie diese sind wie ein nach Hause kommen.

Und jetzt das ganze auf Englisch, in einem schönen Versmaß, ein paar klingende Noten dazu, ein Freund mit Gitarre und dann möchte ich es singen, singen bis ich dazu tanzen kann :)

Wenn das Leben Dir Steine in den Weg legt, sammle sie auf und bau Dir Deine Straße.. oder so ähnlich :) !!!
Hat ja nie jemand gesagt Hinkelsteine seien leichte Kost, aber manchmal wäre so ein Zaubertrunk von Miraculix schon ganz nett, damit sich die der Straßenbau etwas leichter gestaltet.

Zeit fürs Bett und gute Gedanken!!

edit:

der Morgen danach.
Seit geraumer Zeit habe ich das Gefühl in einem von Umbruch geprägtem Chaos zu schwimmen, fühle mich hin und her geworfen, aber genieße diese Situation auch, spüre, dass sich Dinge ändern, dass vieles ins Rollen kommt, dass mir vieles klar wird. Nur so ganz weiß ich noch nicht wie ich dieses Chaos lichten soll, denn es raubt auch Kraft und ewig gehts so nicht.
Mein Schatz war die letzten zwei Tage auf einem Seminar, in dem es um Veränderungsprozesse geht, eigentlich im wirtschaftlichem Sinne, aber es lässt sich wunderbar auf den eigenen Weg rückbeziehen.
Das hier hat mich soeben sowas von beruhigt:
Phasen in Veränderungsprozessen auf geteilt in vier Zimmer durch die man einfach gehen muss um eine stabile Veränderung herbeizuführen.

Zimmer1: Selbstzufriedenheit
man ist mit der aktuellen Situation soweit zufrieden und verlangt gar nicht nach Veränderung

Zimmer2: Verleugnung
man kapiert, dass eine Veränderung ansteht, hat aber Angst, möchte es nicht wahrhaben und sträubt sich

Zimmer3: Verwirrung
man befindet sich in einem völligen Chaos, man akzeptiert, dass etwas im Umbruch ist und ist bereit sich auf den Weg zu machen, weiß aber noch nicht recht wie das von statten gehen soll, aber man beginnt Pläne zu schmieden. Chaos steht hier also dem Willen nach Veränderung gegenüber. Diese Phase ist ziemlich instabil weil man ohne die richtigen Motivationsakner ganz schnell wieder ins Zimmer zwei oder gar eins zurückfallen kann

Zimmer4: Erneuerung
hier gehts ans aktive Umsetzten der Pläne

Ich sitze also aktuell in Zimmer drei. Großartig. Meine ganzes Chaos ist also völlig normal und zudem auch noch gut. Erleichternd :)
Dann nutzen wir doch mal die geballte Kraft, die so eine Chaoszeit mit sich bringt und überlegen was zu tun ist.

Isa macht sich einen schönen Tag,

Februar 20th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Hach so entspannt war ich ja schon lange nicht mehr :)

Was für ein grandioses und hyperanstrengendes Wochenende das war mit einem überwältigendem Brunch :)

Und heute direkt Frühschicht bis 14Uhr.

War ich vielleicht erschöpft nach der Arbeit, schwang mich auf mein Radel und freute mich über diese wundervolle Sonne.
Auf meinem Heimweg sehe ich immer Bubenheim in der Ferne liegen. Heute dachte ich mir: “Hmm ist irgendwie gar nicht so weit weg, wäre doch mal interessant sich das Dörfchen nähr anzusehen!“
Gott sei Dank dachte ich nicht lange nach und ließ mein Fahrrad kurzerhand Richtung Bubenheim umschwenken, der Sonne entgegen und durch glitschigen Matsch.
In Bubenheim setzte ich mich auf einen winzigen Platz an der Dorfkirche auf eine Bank in die wärmende Sonne, lauschte den Klängen von Yann Tiersen und zeichnette irgendwas vor mich hin.
Tat das gut. Gedankenverloren irgendwo zu sitzen, kein Stress, kein Druck, warmes Licht und völlig egal was ich da aufs Papier kritzel.. sah auch scheiße aus, aber egal, es tat einfach gut nur mal zu sein, im Moment da angekommen zu sein, wo man ist.

Für den Heimweg suchte ich mir eine Strecke über Feld und Wiesen und landete irgendwo in Metternich.
Noch auf der Arbeit dachte ich darüber nach wo wohl der nächste Rewe sei. Der in Metternich ist mir einfach zu weit um dort mal spontan hinzufahren.

Im Rewe gibts diese tolle „Dose 28“. Das ist ein Energydrink der  nicht mit völlig eklig klingenden Chemie Zeug gepantscht ist und völlig ohne Taurin auskommt, dafür aber Extrakte aus Holunderblüte, Malve usw. hat und einige Vitamine enthält, tolles Zeug!!!
Tja, ich kam schlussendlich genau am Rewe in Metternich raus und holte noch schnell ein paar feine Leckereien für meinen Schatz, als Dankeschön für die viele Hilfe am Wochenende, meine Dose gabs auch und noch nen tollen Grüntee mit Rosenblättern.
Den Rest des Weges fuhr ich an der Mosel entlang mit diesem wunderschönen Blick auf die Festung und das Panorama der Stadt.

Jetzt gehts mir wieder bestens :)

Wieso gönnt man sich nicht öfter eine solch kleine Auszeit?
Gedauert hat der ganze Ausflug ca. 1,5 Stunden, aber Kraft hat er für viele weitere gegeben.

 

Planlos im IKEA

Dezember 7th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

IKEA immer wieder für ein Abenteuer gut.
Heute bekam ich einen halben Lachkrampf, muss doch irgendein Kunde reiflich verwirrt, oder wir der versteckten Kamera erlegen sein.

Schatz parkte unseren Wagen im Hauptgang bei Verstauen und Ordnen. Wir wollten uns den dort ansässigen Mülltonnen widmen, was wir auch eine ausgeprägte Zeit lang taten, ohne unseren anvertrauten Wagen im aufmerksamen Auge zu behalten.
Befindlich waren darin zwei Gardinen, 3 Gardinenstangen, ein Karton voll mit Gläsern und einmal Gasgrund. Bei diesem Namen muss ich gleich noch mal herzlich schmunzeln, handelt  es sich hierbei doch um eine WC-Bürtse mit Halterungsvorrichtung.. Gas-Grund, großartig :)
Nach dem wir uns etwas erfolglos von der Mülleimersuche lossagten, griff Schatz nach unserem vermuteten Einkaufswaagen, während ich ihn darauf hinwies, dass dies eben nicht unser Waagen sei, denn das einzige, was sein Inhalt mit unserem gemeinsam hatte war, Gas-Grund.
Schatz war nun erst mal verwirrt, denn er war sich sicher unseren Wagen hier geparkt zu haben.
Gut, da sind wir, oder wohl ehr ein anderer Kunde, einer Verwechslung zum Opfer gefallen. Schatz nahm die Verfolgung bis hin zu den Kassen auf, während ich zwischen Schleich- und offiziellen Wegen hin und her rotierte um unseren Gas-Grund wieder zu finden.
Als wir dann zeitgleich an jenen Ort zurückkehrten, an dem ehemals unser Wagen stand, war nun auch der falsche Wagen Weg, sein Inhalt jedoch befand sich fein säuberlich auf die dort ausgestellten Kartons gestapelt. 8 Tassen, ein Schneidebrett und Gas-Grund.
Hmmm, interessant.
Wir entschieden uns an den Anfang des IKEA-Imperiums zurück zu kehren, einen neuen Wagen zu nehmen und von vorne zu beginnen.
Aber, siehe da, just um die nächste Ecke, auf dem Rückweg zum Beginn, stand er da, unser Wagen. Juchhe.
Aber fehlte da nicht irgendetwas??
Gas-Grund!!!!
Aber der stand ja noch aufgestapelt  bei verstauen Orden. Es war wohl nicht unser Gas- Grund aber einer und ich konnte vor lauter stutzender Verwirrung nur noch laut los lachen.

Erlebnisshopping IKEA,
ob die dafür Angestellte haben, die für die extra Portion Spaß sorgen??

Einen heiter schönen Tag
Euch allen :)

Geben ohne Zweifel

Dezember 6th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

So sein wie man ist,

allein durch sein offenes, freies und sprühendes Gemüt gepaart mit eingestreuten Nuancen von lebensphilosophischen Tips, die das Leben leichter und fluffiger machen…  Dankbarkeit erhalten und wissen, dass man zweifellos viel zu geben hat.

Aber wovon hängt es ab. Nicht jeder ist dankbar, warum eigentlich?
Ich selbst bin unendlich hingerissen und zutiefst jenen dankbar, die so offen sind und sich von mir beflügeln lassen, die annehmen, was ich zu geben habe, die sehen was sie sich nehmen können.
Ich fühle mich in ihrer Gegenwart frei zu sein und zu geben, nichts verschachtelt sich und gerät in die Enge, alles fließt.
Und dann gibt es jene, die in sich selbst so verschlossen und eingefahren sind, dass ich selbst anfange mich zu verschachteln, Türen schließe und den Fluss teilweise blockiere und von dem was ich dann noch geben kann, kommt nicht mehr viel bei meinem Gegenüber an und den kläglichen Rest nimmt es vielleicht nicht ein mal mehr an.

Es dauerte eine Zeit zu verstehen, dass man kein schlechter Mensch ist, nur weil man nicht jedem helfen kann.
Es ist einfach so, dass nicht jeder für die Hilfe offen ist, die Du zu geben hast. Das ist nicht schlimm, das sind einfach nur wir Menschen, so mannigfaltig, dass nicht jedes Teilchen das andere bewegen kann.
Ich glaube, dass wir uns durchaus immer wieder gegenseitig in Fluss bringen und inspirieren könnten, Wärme schenken könnten, eigentlich müsste man dafür nicht die richtigen Charaktere zusammenführen, aber eingefahrene Denkstrukturen, Ängste und Verschlossenheit führen eben zu Blockaden und schon kannst du nicht mehr jeden erreichen, so sehr du es dir auch wünscht.
Wichtig ist, dass du nicht anfängst an Menschen, die so blockiert sind, zu verzweifeln.
Jeder hat die Gabe zu geben und kaum etwas kann so erfüllend sein, wie dieses Gefühl aus sich selbst Kraft zu schöpfen und diese weiter zu geben.

Also,
sei du selbst, finde die Wärme in dir und reiche sie weiter :) !
Die Entscheidung, ob deine Wärme ankommt, trifft dann dein Gegenüber und es ist nicht deine Aufgabe ihn zur Annahme zu zwingen, du kannst höchstens verschiedene Wege ausprobieren, aber ohne dich selbst zu verzehren und zu verzweifeln, denn das hilft niemandem!!

Einen fluffig warmen Tag wünscht Euch Eure,
Isa

Veränderung und Steinwurf – Gedanken zu Gewalt versus positiven Taten

November 6th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Vor einigen Tagen schaute ich mit meinem Freund den Barder Mainhof Komplex, also den Film, der über die Bildung und das Wirken der RAF berichtet.

Erst soll gesagt sein, es war ein Film und somit sicherlich etwas verfälscht, zugespitzt und nicht immer ganz wahrheitsgetreu, zumal man nicht alles genau weiß was sich zugetragen hat.

Ich war zutiefst schockiert und gleichzeitig in meiner Meinung zutiefst gefestigt, das Gewalt niemals eine Lösung darstellen kann.

Wie oft sage ich, dass für mich Linksextremismus gar nicht geht und für mich viele Linke so weit links sind, dass sie rechts wieder raus kommen oder besser gesagt, dort landen wogegen sie eigentlich kämpfen, es aber völlig übersehen.
Der Ursprungsgedanke der RAF war sicherlich ein guter. Sie wollten tatsächlich aus der Geschichte lernen und nie wieder einen Massenkrieg wie im zweiten Weltkrieg zulassen, sie traten gegen die US-amerikanische Politik ein, gegen den Vietnamkrieg, gegen den Kapitalismus und seine negativen folgen für das Volk.
Die 69er: Freiheit und Liebe, Love and Peace..

…Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und am Ende sterben Menschen, am Ende wird solch eine Bewegung zu einem Selbstläufer der selbst Mord legitimiert. War es zu Beginn die Legitimation von Sachschäden wurden am Ende Morde begangen.
Es fing an mit einem Sprengstoffattentat in einem Kaufhaus, bei dem kein Mensch zu Schaden kam und endete mit der förmilchen Hinrichtung von Hanns Martin Schleyer. (wer mehr dazu erfahren möchte befrage Wikipedia zur RAF, den Köpfen der RAF und den Opfern der RAF..)

Mir macht das Angst, wenn ich mir z.B. die aktuellen Krawalle in Oakland ansehe. Die neue Bewegung gegen die Wallstreet. Die Proteste gegen das 1% Reicher Menschen, die über die restlichen 99% der armen Menschen herrschen und bestimmen.

Es gibt viele friedliche Demonstrationen und es ist im gewissen Sinn sicherlich auch gut, dass die Menschen aufstehen und für ihre Rechte entreten, ja.
Aber diese Welt gerät völlig aus dem Ruder, diese Welt kann so nicht weiter existieren. So viel Gewalt, Beschimpfungen, Hetzjagden, Qual. Selbst im Namen der besten Absichten Geschehen schreckliche Dinge und es wird als legitim erachtet.

In Oakland werden mittlerweile Brände gelegt, ganze Gebäude beschädigt.
Hier ein paar Inpressionen dazu: http://www.occupyoakland.org/ (sowohl friedliche Demonstrationen als auch Zerstörung von Gebäuden mit Schlägern und Brandsetzung)
Und ein paar Bilder, der Stern berichtet: http://www.stern.de/politik/ausland/occupy-oakland-demonstranten-legen-hafen-lahm-1746785.html)
Und hier ein Video, welches mich persönlich wütend macht:
http://www.youtube.com/watch?v=P_JnuV_K4IU&feature=share
Ja es ist grausam, dass ein Autofahrer einen Menschen umfährt, aber was bitte rechtfertigt es auf ein Auto einzuschlagen und einfach nicht aus dem Weg zu gehen?
Gewalt erzeugt meistens Gegengewalt. Was hat der Autofahrer im Speziellem dem Demontranten getan, was seinen Wutausbruch rechtfertigen würde? Hätte ich in diesem Auto gesessen, ich hätte Panik bekommen und vielleicht aus Reflex und Angst aufs Gas getreten.
Was soll das also alles, was soll dieses Video? Untermauern wie böse die Reichen 1% sind??!!
Gegengewalt empfinde ich trotz dem in den meisten Fällen als sehr primitiv und überzogen emotional.

Viele Demontranten distanzieren sich von den Randalierern, gut..

.. aber ich frage mich gerade wann die ersten Bomben gelegt werden und ein neuer Terror geboren wird.
Wir hatten hier in Deutschland drei Jahre lang Terroranschläge (RAF), von Menschen die den Krieg verhindern wollten, die im Namen des Friedens unterwegs waren.

Vielleicht nehme ich die Krawalle in Oakland auch völlig falsch und übertireben wahr, weil sie nichts mit der eigentlichen Bewegung zu tun haben. Aber jede Bewegung gebiert ihre Extremisten und sie finden Anhänger..

Wer entscheidet hier über richtig und falsch?
Ist es so lange in Ordnung wie nur Gegenstände zerstört werden und sobald der erste Mensch verletzt wurde nicht mehr? Ich glaube wenn erst ein Mal Gewalt zugelassen wurde spitzt sie sich zu, der Mensch gerät in einen Strudel, wird mitgerissen. Man gehört zusammen, man hat ein gemeinsames Ziel, das Ziel ist heilig und ihm ist alles unterzuordnen. So funktioniert der Mensch. Er definiert sich über Zugehörigkeiten, über Besitz und dieser kann auch geistiger Besitz sein, in Form von Überzeugungen, Gedankengut, Religion und ähnlichem. Desto mehr man für etwas einsteht desto mehr ist man, desto mehr hat man das Gefühl Mensch zu sein, gut zu sein, vollkommener zu werden, das Richtige zu tun und somit ein ordentliches Mitglied dieser Welt zu sein. Einen Sinn im Leben zu haben, einen guten Sinn.
Es ist verrückt..

Auf der Seite die mit Kriegen, Gewalt, Geld, Skrupellosigkeit, Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung von Natur, Mensch und Tier zu immer mehr Macht und Geld gelangen wollen um sich vollkommener zu fühlen.
Und auf der Gegenseite, die teilweise beginnt in Gewalt zu verfallen, aus Verzweiflung, aus Schmerz aus Angst, aus Unverständnis. Sie stehen dem Grauen gegenüber, sind entsetzt, wollen aufstehen und etwas dagegen tun. Viele sind friedlich, aber immer mehr tendieren zu Gewalt und halten sie für eine Gute Lösung.
Und ja auch Peta und Greenpeace haben durch gewaltätige Aktionen schlußendlich gute Veränderungen bewirkt, aber ich finde es kann und muss anders gehen (siehe weiter unten)
Für mich persönlich heiligt einfach nicht jeder Zweck die Mittel.
Würde jemand meinen Tieren etwas antun, ich würde wahrscheinlich auch vor lauter Schmerz auf diesen Menschen einprügeln um ihn davon abzuhalten.

Aber davon rede ich nicht.
Ich rede von dem Wahnsinn der den Menschen durchfließt, die Menschheit, der immer schneller und unüberlegter wird, als würde sich ein Terror heraufschwingen, ein Strudel über alle hinwegziehen und die Köpfe leer fegen. Blind vor Wut und Verzweiflung, blind vor zu vielen Informationen die der bewusst lebende Mensch kaum noch verarbeiten kann.
Oakland ist da nur eine winzige Fliege, in der Welt geschehen viel schlimmere Dinge mit verherenderen Ausmaßen.
Stop!

Ich finde jeder Mensch hat die Aufgabe sein Handeln stehts zu hinterfragen, auch wenn er einer Gruppe zugehörig ist, auch wenn er meint er hätte ein gemeinsames Ziel mit dieser Gruppe, so sollte man niemals aufhören, selbst zu denken und eigene Entscheidungen zu treffen. Werde niemals einfach nur zu einem Mitläufer. Wirklich stark bist du, wenn du nein zu Entscheidungen dieser Gruppe sagen kannst, hinter denen du nicht stehen kannst.

Ich nahm ein Mal an einer Demonstration gegen einen Zirkus teil, der damit warb in diesem Jahr besonders viele exotische Tiere im Programm zu haben. Wir standen in einer Gruppe von rund 60 Demonstranten vor dem Zirkus dort begegneten wir Besuchern, aber auch den Artisten.Irgendwann fing ein Mädchen aus unseren Reihen an mit übelsten Worten eine Artistin zu beschimpfen, primitiv und unter aller Sau. Sie bekam gleichfalls niveaulose Sprüche zurück geworfen. Mich wunderte diese Reaktion nicht weiter, ich schämte mich für dieses Mädchen aus meinen Reihen.
Als die Artistin später noch mal nach vorne kam, trat ich auf sie zu und entschuldige mich für das Verhalten meiner Mitdemosntrantin. Wir kamen ins Gespräch und ich versuchte ihr zu erklären, dass wir es unverantwortlich finden Wildtiere wie Löwen und Tiger in einem Zirkus zur Schau zu stellen aus den und en Gründen usw.
Sie verstand. Erzählte mir, dass die Pferde von der Reitkoppel sind, auf der sie arbeitet, dass es den Pferden dort gut ginge. Weiterhin erzählte sie mir, dass der Zirkus kurz vor der Pleite stehe und deshalb in diesem speziellem Jahr zu der Notlösung gegriffen hatte Wildtiere für die Session von irgendeinem Tiertrainer hinzuzuziehen. Das Publikum hatte in den Jahren zuvor bemängelt, dass es zu wenig Tiere zu sehen gäbe, dass ihnen die Darbietungen so nicht reichen würden.
Das Mädchen sagte mir am Ende unseres Gesprächs, dass sie nachschauen möchte wie es den Tieren hinter dem Zelt geht.
Ich weiß nicht was sie getan hat, ob ich sie zum Nachdenken bringen konnte, ob sie daraus irgendetwas für die Zukunft geschlossen hat. Aber ich glaube, dass ich ein wenig mehr in ihr Bewegen konnte als meine Mitdemonstrantin.

So wie es diesem Zirkus ergeht es übrigens vielen Menschen gegen die wir demonstrieren, die wir an den Pranger stellen. Ein Bauer, der einen Mastbetrieb hat, oder Kuhmilch herstellt, der muss seine Familie ernähren, der kämpft um sein Überleben. Er könnte auch aufgeben, könnte vielleicht versuchen woanders einen Job zu finden. Wird nur schwierig als gelernter Bauer, können ja nicht alle plötzlich nur noch Tomaten anbauen, zumal die ja auch schon großflächig in Spanien kultiviert werden. Man könnte sich auch fragen wieso um alles in der Welt er überhaupt mit diesem Betrieb angefangen hat, aber das führt zu nichts.

Es gibt immer mehrere Seiten zu betrachten und einfach nur verurteilen und sagen das sind die Bösen und wir die Guten und das was wir machen ist damit rechtens, auch wenn wir einen Mastbetrieb zerstören, dort einbrechen usw. So verdammt einfach ist das alles nicht.

Man muss die Menschen in ihren Köpfen erreichen. Aber das schafft man nur in dem man ihnen eine Lebensgrundlage bietet, Alternativen. Kein Bauer der für das Überleben seiner Familie kämpft, wird auf die Idee kommen seinen Hof auf eine Weise umzustellen, bei der es den Tieren bis zu ihrem Tot gut geht, denn damit kommt man in diesem Lande bisher nur äußerst schwer über die Runden.
Die gesamte Politik müsste sich ändern, die Macht der Medien und ihre Glaubwürdigkeit müsste endlich mal in Frage gestellt werden. So lange Milch als DER gesunde Calciumlieferant beworben wird, wird niemand kapieren, dass das schlichtweg eine Lüge ist und nicht ohne Grund genügend Menschen pure Milch gar nicht vertragen. So lange Fleisch immer noch als ein Stück Lebenskraft beworben wird, wird sich auch hier nichts an dem Gedanken ändern, dass man jeden Tag sein Stück Fleisch braucht um leben zu können.
Halloo wir sind nicht mehr in der Nachkriegszeit, wir haben auch genügend anderes zu essen und brauchen Fleisch nicht mehr als ein Statussymbol *klopf* *klopf*
So lange sich Geld mit diesen Nahrungsmittel verdienen lässt und so lange die Lobbys dahinter so stark sind, wird es schwer dieses System einfach abzuschaffen. Aber die Nachfrage bestimmt die Herstellung.. und nicht jeder Mensch hat die Kraft sich gegen das System zu stellen, oder hat angefangen darüber nachzudenken, was daran falsch ist und welche Auswege es gibt, nicht jeder Mensch hat den Mut zur Veränderung.
Aber einige..

Gewalt ist keine Lösung und Scheuklappendenken ohne zu Hinterfragen ebenfalls nicht, egal wie positiv es gemeint sein mag!
Seid einfach aufmerksam, seid wach und seid die Menschen, die es besser machen, die Wege finden auch in beruflicher Hinsicht für eine bessere Welt zu sorgen. Vielleicht in dem ihr den nächsten Tieraltersheimhof gründet, oder den nächsten Laden eröffnet in dem es ausschließlich Fair Trade Artikel zu kaufen gibt. Oder in dem ihr eine neue Nische findet um ein weiteres Produkt unter fairen Bedingungen produzieren zu lassen. Werdet Modeschöpfer für fair gehandelte Kleidungsstücke, werdet Gemüsebauern, die wert auf eine Anbauweise legen, die fernab von Monokulturen ist sondern ökologisch und nachhaltig für Mensch, Tier und Natur. Werdet Schriftsteller und schreibt über das was euch bewegt, lasst die Menschen sehen was in dieser Welt schief läuft, helft ihnen zu sehen.
Eröffnet vegane Cafés und Restaurants, gründet Onlineshops mit selbsterfundenen Gebrauchsgegenständen, die ihr in Deutschland produzieren lasst, schreibt Songs zu all diesen Themen.. Seid kreativ, ihr seid Menschen und Menschen sind kreativ, wenn sie nur wollen!

Aber werft keine Steine!!!

Ich bin übrigens keine Heilige, habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Ich bin nur irgendjemand, der sich irgendeine x-beliebige Meinung gebildet hat.. eine von soo vielen Meinungen..
Ich kann niemandem sagen was DAS Richtige zu tun wäre, was du tuen sollst.
Aber geh doch einfach hinaus und bilde dir DEINE Meinung, finde heraus was in dieser Welt los ist und frage dich, was du akzeptieren willst, wie du leben willst, ob du etwas in deinem Leben und somit in dem Leben vieler Menschen um dich herum verändern willst.
Mach dich frei davon dich über das zu definieren, was du erreichen kannst, was du an Wissen anhäufen kannst, frei von Gedanken darüber was wohl andere von dir denken könnten, was in den Augen der anderen das Richtige und das beste wäre.

Finde zu dir selbst, finde Ruhe in dir und dann schau auf diese Welt und entscheide was du tun kannst. Schau welchen Traum du verwirklichen kannst.

Sei dann die Veränderung die du dir wünschst.


Pain of Salvation

November 5th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein so oft kopierter Song, aber diese Version ist einfach pure Gänsehaut und man möchte die Augen schließen, die Arme ausbreiten und sich einfach nur im Klang wiegen und träumen :)

Pain pf Salvation . Hallelujah

Am 1. Dezember geben sie ein Konzert in Köln zusammen mit Opeth!!!!

Die neue Ausgelassenheit?!

September 9th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Letzter Arbeitstag und ab zur Kneipentour,
welche gestern im Dreams endetet. Hab ich mich gefreuuut. Endlich wieder tanzen.

Donnerstag Dreams: Kiddies, Studentenparty, Kölsch für 70cent..
Ich bin in der Vorhölle der Unpartypeople schlechthin gelandet.
Da waren etliche Jungspunde auf der Tanzfläche, eigentlich ja super, möchte man meinen, einfach reinstürzen und mitzappeln. Aber die standen halt einfach nur da, sturzbesoffen, mit verhaltenen Wippbewegungen, außerhalb von jeden Rhythmus. Da fragte ich alte Hutschachtel mich, was zum Deivil die da treiben.
Irgendwann lief dann auch mal ein guter Song, ich sprang freimütig in die „brodelnde“ Masse und hatte so wenig Spaß wie seit Ewigkeiten nicht mehr.
Man müsste diese Fläche umtaufen in Torkeltouchflläche.
Ich frage mich, ob diese Kiddies zu schüchtern waren um einfach mal ausgelassen abzufeiern, oder schlichtweg zu besoffen.
Auf ner Tanzfläche rockt man ab, grölt mit und ist hemmungslos ausgelassen.
Aber vielleicht habe ich das ja alles falsch verstanden, vielleicht ist die neue Ausgelassenheit ja völlige Zudröhnung der Gehirnzellen mit folgendem aneinanderkleben inklusivem Abscannen und voreiander Umherschwanken bis man sich ausversehen in die Arme fallen kann, weil  einem die Füße auf der Bierseeartigen Tanzfläsche tatsächlich ständig wegrutschen.

Also da lobe ich mir doch meine Rock- Metal- und Gothicschuppen, in denen wird noch gefeiert, zumindest so wie ich alte Omma dat gerne habe, ohne Schnapsleichen, dafür um so ausgelassener und tanzbarer.

Aber welche Omma hat schon jemals die Jugend von Heute verstanden.

Es gibt keinen Weg zurück?

August 16th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Meine zwei Lieder, die ich aktuell sehr gerne höre.

Wolfsheim – Es gibt keinen Weg zurück und Udo Lindenberg – Mach Dein Ding

Es gibt keinen Weg zurück.

Weißt du noch, wie’s war, 
Kinderzeit, wunderbar, 
Die Welt ist bunt und schön. 
Bis du irgendwann begreifst, 
Dass nicht jeder Abschied heißt, 
Es gibt auch ein Wiedersehn.

Chorus:

Immer vorwärts, Schritt um Schritt, 
Es gibt keinen Weg zurück 
Und was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehn. 
Die Zeit läuft uns davon, 
was getan ist, ist getan. 
Und was jetzt ist, wird nie mehr so geschehn. 
Es gibt keinen Weg zurück

Ein Wort zuviel im Zorn gesagt, 
Schritt zu weit nach vorn gewagt, 
Schon ist es vorbei. 
Was auch immer jetzt getan, 
was ich gesagt hab’ ist gesagt 
und was wie ewig schien ist schon Vergangenheit.

Chorus:

Immer vorwärts, Schritt um Schritt, 
Es gibt keinen Weg zurück, 
Und was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehn. 
Die Zeit läuft uns davon, 
was getan ist, ist getan, 
Und was jetzt ist, wird nie mehr so geschehn.

Ach und könnt’ ich doch nur ein einz’ges Mal 
die Uhren rückwärts drehen! 
Denn wie viel von dem, 
was ich heute weiß, 
hätt’ ich lieber nie gesehn.

Es gibt keinen Weg zurück.

| da muss ich sagen, ist doch jede Erfahrung es wert gewesen sie zu machen und nichts von dem was ich gesehen habe, möchte ich missen. Sich an die Vergangenheit zu klammern und sie für das Heute verantwortlich zu machen ist nicht gut, es hemmt und lässt einen stehen bleiben und voll Groll auf das eigene Leben blicken, es führt dazu, dass du dich im Kreis drehst und nie über deinen eigenen Schatten springst. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, es kommt nur daruaf an, ob du es annimmst und hinter dir lässt, oder ob du dich jeden Tag voll Zorn dagegen wärst und es somit immer schwerer wiegt.
Du bist jetzt und hier und alles hat dich hier her gebracht und Jetzt ist dein Moment den du leben und formen kannst. Also lass die Vergangenheit los. Man braucht keinen Weg zurück, denn das Hier und Jetzt ist leben.

Dein Leben dreht sich nur im Kreis, 
so voll von weggeworfner Zeit, 
Und deine Träume schiebst du endlos vor dir her. 
Du willst noch leben, irgendwann, 
Doch wenn nicht heute, wann denn dann? 
Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.


| genau das. Lebe und genieße es hier zu sein und verstehe, dass alles ein riesengroßes Geschenk ist und Träume verwirklicht werden können, wenn du nur willst. 

Chorus:

Immer vorwärts, Schritt um Schritt, 
Es gibt keinen Weg zurück. 
Und was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehn. 
Die Zeit läuft uns davon, 
was getan ist, ist getan, 
Und was jetzt ist, wird nie mehr so geschehn.

Ach und könnt’ ich doch nur ein einz’ges Mal 
die Uhren rückwärts drehen, 
Denn wie viel von dem, 
was ich heute weiß, 
hätt’ ich lieber nie gesehn.

Es gibt keinen Weg zurück.

| sondern nur einen Weg nach vorne, ohne die Last der Vergangenheit.
Los lassen und loslegen. Es ist wundervoll!

Als ich noch ein junger Mann war,

saß ich locker irgendwann da,
auf der Wiese vor’m Hotel Kempinski,
Trommelstöcke in der Tasche,
in der Hand ne Cognacflasche,
und ein Autogramm von Klaus Kinski

Guckte hoch aufs weiße Schloss,
oder malochen bei Blohm& Voss,
Nee irgendwie, das war doch klar,
irgendwann da wohn ich da,
In der Präsidentensuite,
wos nicht reinregnet und nicht zieht,
und was bestell ich dann?
Dosenbier und Kaviar

Refrain:

Und…Ich mach mein Ding,
egal was die anderen sagen
Ich geh meinen Weg,
ob gerade ob schräg, das ist egal
ich mach mein ding
egal was die anderen labern,
Was die Schwachmaten einem so raten,
das ist egal
ich mach mein Ding…

Und jetzt kommst du aus der Provinz,
und wenn auch jeder sagt du spinnst,
du wirst es genauso bringen,
machst auf die charmante Art
mal elastisch,
manchmal hart,
manchmal musst du Glück auch zwingen…
Später spricht dann Wilhelm Wieben
er ist sich immer treu geblieben,
die Mode kam die Mode geht,
man war immer noch der King.

Ja du machst dein Ding
Egal was die ander’n sagen
Du gehst deinen Weg
Ob geradeaus schräg
Das is doch egal

Du machst dein Ding
Egal was die ander’n labern
Was die Schwachmaten einem so raten
das ist egal

Und dann bist du dir immer treu geblieben
Und Roomservice wird mit U und H geschrieben

Und ich mach mein Ding
Egal was die ander’n labern
Das ist egal-
Was die Schwachmaten einem so raten
Ja ich mach mein Ding
Egal was die ander’n labern
Was die Schwachmaten einem so raten
das ist egal-
Ich mach mein Ding.

Ja, das ist es!

 

Nützlicher Kaufrausch?

August 16th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Wenn ich es recht betrachte, könnte ich bei meiner aktuellen Konsummenge vielleicht sogar schaffen unser Wirtschaftsproblemchen aufzuheben. Von wegen die Deutschen geben weniger für Privateinkäufe aus, dass ich nicht lache *ha* *heul*

 

 

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